Jumeirah Village Circle steht unter Druck durch enorme Zunahme an Apartments

Jumeirah Village Circle, besser bekannt als JVC, ist derzeit eines der am meisten diskutierten Viertel in Dubai, wenn es um Off-Plan-Investitionen geht. Das Viertel, das einst bei neuen Bewohnern aufgrund der relativ niedrigen Mietpreise beliebt war, scheint nun an seine Grenzen zu stoßen. In den nächsten drei Jahren werden nämlich 98.000 neue Apartments in ganz Dubai fertiggestellt, wovon satte 11% in JVC liegen.

Das bedeutet über 10.000 neue Apartments in einem Viertel, das bereits für seine überlasteten Straßen und komplexes Straßennetz bekannt ist. Wer dort schon einmal gefahren ist, weiß, dass es sich anfühlt, als navigiere man durch ein Labyrinth.

Mit so vielen zusätzlichen Wohnungen wird auch der Verkehr erheblich zunehmen, was die Lebensqualität weiter unter Druck setzt.

Hohe Preise ohne Nachfrage: eine riskante Kombination

Obwohl die Preise pro m2 in JVC im letzten Jahr um 13% gestiegen sind und jetzt bei etwa 13.900 AED pro m2 (rund 3.500 Euro pro m2) liegen, gibt es einen Haken. Dieser Preisanstieg wird nämlich hauptsächlich durch Off-Plan-Verkäufe getrieben. Einige neue Apartments wurden sogar für über 19.600 AED pro m2 (etwa 4.900 Euro pro m2) verkauft.

Das Problem: Diese hohen Preise sind nicht repräsentativ für den tatsächlichen Marktwert. Viele dieser Wohnungen werden bei Fertigstellung nicht mit Gewinn weiterverkauft werden können. Vermietung ist dann oft die einzige Option, oder man muss mit Verlust verkaufen. In einem Gebiet, in dem viele Menschen nur vorübergehend wohnen, bis sie sich etwas Besseres leisten können, ist die Nachfrage zudem begrenzt.

Die Kombination aus Überangebot und relativ geringer Attraktivität macht JVC im Jahr 2025 zu einem riskanten Gebiet für Käufer, die auf schnelle Wertsteigerungen hoffen.

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