Wie das Golden-Visa-Programm der VAE den Immobilienmarkt unterstützt

Das Golden-Visa-Programm der Vereinigten Arabischen Emirate spielt eine kluge und strategische Rolle bei der Belebung des Immobilienmarktes. Dieses Visum gewährt ein Aufenthaltsrecht von zehn Jahren an Investoren, die eine Immobilie mit einem Wert von mindestens 2 Millionen AED (etwa 500.000 Euro) erwerben.

Und das gilt sogar für Off-Plan-Wohnungen, die sich noch im Bau befinden.

Mehr als nur eine Aufenthaltserlaubnis

Ein Golden Visa bietet Käufern nicht nur das Recht auf langfristigen Aufenthalt, sondern eröffnet auch Zugang zu weiteren Vorteilen wie der Eröffnung eines Bankkontos oder der Beantragung einer steuerlichen Ansässigkeit in den VAE.

Letzteres ist besonders attraktiv für Personen aus Ländern mit hohen Steuern, da die VAE keine Einkommenssteuer erheben.

Warum sind so viele Lichter aus?

Wer abends durch Dubai fährt, stellt fest, dass viele Apartments dunkel bleiben. Das liegt daran, dass viele dieser Wohnungen von Investoren gekauft wurden, die sie kaum nutzen. Die Apartments sind nicht primär zum Wohnen gedacht, sondern dienen vor allem der Inanspruchnahme der Golden-Visa-Vorteile.

Das erklärt auch, warum Off-Plan-Apartments, also noch nicht fertiggestellte Immobilien, beliebter sind als bereits fertiggestellte Projekte.

Ein kluger Anreiz für nachhaltige Nachfrage

Das Golden Visa ist nämlich an den Besitz der Immobilie gebunden. Verkauft man das Apartment und besitzt keine andere Immobilie im Wert von mindestens 2 Millionen AED?

Dann erlischt das Visum, und man benötigt einen Job oder ein anderes Visum, um im Land bleiben zu dürfen. Daher behalten viele Investoren ihre Wohnung, selbst wenn sie sie kaum nutzen.

Für viele ist diese Investition günstiger als Steuern im Heimatland zu zahlen. Und für die VAE ist es eine kluge Methode, um Nachfrage und Stabilität auf dem Immobilienmarkt zu erhalten.

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